Kommunikation – die Basis jeder Beziehung

by Julia Nastasi  - Juni 20, 2024

"Man kann nicht nicht kommunizieren" – so lautet eine der Grundannahmen von Paul Watzlawick. 

In seinen Theorien finden sich noch viel mehr Wahrheiten, die nicht nur die verbale Kommunikation betreffen, sondern auch die nonverbale Kommunikation und im Grunde alle Kommunikationsarten. 

Auch wenn du kein Kommunikationswissenschaftler bist – Kommunikation brauchen wir alle.

Aber bevor wir tiefer in die Materie einsteigen, lass uns kurz umreißen, was Kommunikation ist und welche Arten der Kommunikation man unterscheidet:

  • verbale Kommunikation: Austausch von Informationen durch gesprochenes Wort, sei es in persönlichen Gesprächen, Telefonaten oder in Meetings.
  • nonverbale Kommunikation: Übermittlung von Botschaften durch Körpersprache, Gestik, Mimik und Augenkontakt.
  • schriftliche Kommunikation: Kommunikation durch schriftliche Wörter, z.B. E-Mails, Briefe, Berichte, Textnachrichten und soziale Medien.
  • visuelle Kommunikation: Einsatz von Bildern, Grafiken, Diagrammen, Videos und visuellen Hilfsmitteln, um Informationen zu vermitteln.
  • elektronische Kommunikation: Nutzung digitaler Plattformen und Technologien wie E-Mail, soziale Medien, Videokonferenzen und Chat-Apps.
  • interpersonale Kommunikation: Direkte, persönliche Kommunikation zwischen zwei oder mehr Menschen, oft in einem informellen oder formellen Setting.
  • Mass Communication (Massenkommunikation): Verbreitung von Informationen an ein großes Publikum durch Medien wie Fernsehen, Radio, Zeitungen und Internet.
  • Organizational Communication (Organisationskommunikation): Interne und externe Kommunikation innerhalb einer Organisation, einschließlich interner Memos, Besprechungen und externer Pressemitteilungen.
  • intrapersonale Kommunikation: Kommunikation, die innerhalb einer Person stattfindet, z.B. Selbstgespräche und innere Reflexion.
  • Gruppenkommunikation: Kommunikation innerhalb kleiner Gruppen, um Ideen zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen.
  • interkulturelle Kommunikation: Austausch von Botschaften zwischen Personen aus verschiedenen kulturellen Hintergründen, unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede und Sensibilitäten.
  • formelle Kommunikation: Strukturierte und oft dokumentierte Kommunikation, die in einem offiziellen Kontext stattfindet, wie Unternehmensberichte und offizielle Ankündigungen.
  • informelle Kommunikation: Unstrukturierte und spontane Kommunikation, wie Gespräche unter Kollegen und informelle Diskussionen.
  • horizontale Kommunikation: Austausch von Informationen zwischen Personen auf derselben Hierarchieebene innerhalb einer Organisation.
  • vertikale Kommunikation: Informationsfluss zwischen verschiedenen Hierarchieebenen, z.B. zwischen Managern und Mitarbeitern.
  • Einwegkommunikation: Kommunikation, bei der Informationen nur in eine Richtung fließen, ohne Möglichkeit zur direkten Rückmeldung, wie in Ansprachen und Rundschreiben.
  • Zweiwegkommunikation: Austausch von Informationen mit direkter Rückmeldung, was einen Dialog ermöglicht, wie in Gesprächen und Diskussionen.
  • paraverbale Kommunikation: Übermittlung der Botschaft durch die Art und Weise, wie etwas gesagt wird, anstatt durch die eigentlichen Wörter. Dies umfasst Tonfall, Lautstärke, Sprachtempo, Betonung und Sprachrhythmus. Sie beeinflusst die Interpretation und das Verständnis der verbalen Botschaft.

Warum musst du so viel über Kommunikation wissen?

Angenommen, du betreibst keine Kommunikationswissenschaft - musst du dann überhaupt so tief einsteigen? Ganz einfach: Weil sich viele Menschen wundern, warum das, was sie sagen, nicht bei ihrem Gegenüber ankommt und dementsprechend auch nicht die Auswirkungen hat, die sie sich vorgestellt hatten. 

Im Grunde lohnt es sich sogar, an einem bestimmten Punkt noch tiefer einzusteigen und sich Kommunikationsmodelle und hier besonders das Sender Empfänger Modell anzusehen. Denn dieses gibt eine grundlegende Einsicht, an welchen Punkten Menschen aneinander vorbei kommunizieren können. 

Das sender Empfänger Modell

Es beschreibt den Kommunikationsprozess zwischen zwei Parteien. Der Sender kodiert eine Nachricht und sendet sie über einen Kommunikationskanal an den Empfänger. Der Empfänger dekodiert die Nachricht und interpretiert sie basierend auf seinem Verständnis und Kontext. Störungen oder Missverständnisse können auftreten, wenn der empfangene Inhalt nicht mit der beabsichtigten Nachricht des Senders übereinstimmt. Feedback vom Empfänger zum Sender ist entscheidend, um Klarheit und Verständnis sicherzustellen. Dieses Modell betont die Bedeutung klarer Kodierung, wirksamer Übermittlung und genauer Dekodierung für erfolgreiche Kommunikation. 

Sender und Empfänger müssen in diesem Modell also die unterschiedlichen Arten von Signalen senden und empfangen – dabei zeigt sich ganz klar, dass man nie nur die Worte, sondern immer den gesamten Kontext verstehen sollte. 

Über dieses Modell hinaus gibt es natürlich auch noch andere Modelle, die ihre jeweils ganz eigene Definition über Kommunikation abgeben. 

Was bringt dir dieses Wissen für die Praxis?

Vielleicht hast du dir in deinem Alltag noch nie Gedanken über die Kommunikationsmodelle gemacht. Mit Sicherheit hast du dir aber schon öfter einmal die Frage gestellt "Woher kommen die Kommunikationsprobleme, beispielsweise auf der Arbeit?" Da denkt man, man spricht die gleiche Sprache und trotzdem "klappt" es einfach nicht.

Die Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach, wie du es dir vielleicht wünschst. Oft geht es um die allgemeine Art der Interaktion, die stattfindet. Hier eine abfällige Geste, da der falsche Tonfall, anderenorts vielleicht noch ein paar Informationen nicht ganz so weitergegeben, wie es nötig gewesen wäre und schon sind die Kommunikationsprozesse nicht nur gestört, sondern handfeste Kommunikationsprobleme erschaffen. 

Kann man gute Kommunikation lernen?

Die kurze Antwort lautet: Ja, das kann man.

Um es etwas genauer auszuführen: Du hast sicher an diesem Blogartikel gesehen, dass schon das Kennen der Definition für die unterschiedlichen Kommunikations-Arten dir eine Menge bringt. 

Wenn du dann noch lernst, so zu kommunizieren, dass keine Missverständnisse entstehen, dass du deine Gedanken ganz klar in Sprache umsetzen kannst, wenn du weißt, welche Kommunikationsformen und Kommunikationskanäle welche Vor- und Nachteile bringen, dann bist du der echten Schlagfertigkeit und klaren Kommunikation einen ganzen Schritt näher und einer guten Verständigung steht nichts mehr im Weg.

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Über mich 

Julia Nastasi

Geboren in Hannover, hat die renommierte Autorin und Coach ihren Lebensmittelpunkt gemeinsam mit ihrer Familie in das malerische Schwetzingen verlegt.
Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Online Marketing hat sie ihre kommunikativen Fertigkeiten meisterhaft verfeinert. Heute widmet sie sich voller Leidenschaft dazu, ihr fundiertes Wissen an andere weiterzugeben, damit diese sowohl beruflich als auch privat von diesen Kenntnissen profitieren können.

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